Das Fressen ist die Lieblingsbeschäftigung des Kaninchens. Es ist fast den ganzen Tag damit beschäftigt jegliche Art von Nahrung aufzunehmen. Die Nahrung ist oftmals sehr mager und kalorienarm.
Aus diesem Grund muss das Kaninchen sehr viel Nahrung aufnehmen. Zur optimalen Versorgung sollten frisches Wasser und Heu zur Verfügung stehen. Körnerhaltiges Futter sollte stark rationiert werden. Es sollten 2 Esslöffel pro Tag nicht überschritten werden. Im Frühjahr sollte das Kaninchen nur langsam und Anfangs kleinen Mengen an Frischfutter gewöhnt werden. Der Verdauungsapparat des Kaninchens ist recht anfällig und sensibel.
Nur hochwertiges Heu verfüttern!
Heu ist, wie bereits genannt, das wichtigste Grundnahrungsmittel des Kaninchens. Auch für das Gebiss und durch das dauerhafte Kauen auf dem Heu ist dieses unabdingbar. Das Heu sollte aus verschiedenen Kräutern und Gräsern bestehen und hochwertig sein. Schlechtes Heu zeichnet sich meistens dadurch aus das es gelblich feucht und/oder staubig ist. Hochwertiges Heu sollte immer trocken sein! Es gibt verschiedene Art von Fertigfutter. Da wäre erstens das Mischfutter. Trotz Ihres großen Getreideanteilswelches nicht der natürlichen Nahrung eines Kaninchens entspricht ist diese Nahrung zu empfehlen. Diese Produkte sind sehr kalorienhaltig und machen das Kaninchen bei zu großem Konsum recht schnell fett. Dadurch wird die Lebensdauer sehr stark reduziert. Gegen eine geringe Menge ist aber nicht zu sagen und versorgt das Kaninchen mit weiteren wichtigen Nährstoffen. Grünfutter ist für Kaninchen in entsprechenden Mengen sehr gut geeignet. Eine Umstellung auf Grünfutter sollte aber nur sehr behutsam erfolgen. Der Kaninchenmagen muss sich erst an das neue Futter gewöhnen können.
Geeignetes Grünfutter:
1. Möhren
2. Rettichblätter
3. Fenchel
4. Feldsalat
5. Chicoree
6. Stangensellerie
7. Kohlrabi und seine Blätter
8. Möhrenkraut
9. Äpfel
10. Himbeeren
11. Sonnenblume
12. Grünkraut
13. Birnen
14. Erdbeeren
15. Löwenzahnblätter
16. Scharfgabe
17. Weinblätter
Eher ungeeignet:
Natürlich ist nicht alles geeignet. Deshalb sollte man sich immer vor der Gabe genau informieren. Gerade der empfindliche Kaninchenmagen wird es einem danken. Einige nicht gut geeignete Pflanzen sind:
1. Kopfsalat
2. Kartoffeln
3. Kohl
Sehr ungeeignet bzw. giftig sind folgende Pflanzen:
1. Tollkirsche
2. schwarzer Nachtschatten
3. Kartoffelkeime
4. Hundspetersilie
5. Schierling
6. Goldregen
7. Eibengewächse
8. u.v.m.
Bitte informieren Sie sich genau über die geeigneten Nahrungsmittel. Das Futter dient nicht nur zur Energieaufnahme. Bei Kaninchen ist aufgrund der ständig wachsenden Zähne ein Abrieb sehr wichtig. Andernfalls würden die Zähne unkontrolliert wuchern und das Leben des Kaninchens sehr schwer machen.
